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Bismarckturm-Verein Lützschena-Stahmeln e. V.
"Tag des offenen Denkmals"
(Bild- Textquelle Bismarckturm-Verein Lützschena-Stahmeln e. V.)

 
Seit 1993 findet in Deutschland jährlich am zweiten Sonntag des Septembers der Tag des offenen Denkmals statt. Ziel ist eine Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Bedeutung des kulturellen Erbes und die Belange der Denkmalpflege. Er ist nationale Beitrag zu den europaweiten European Heritage Days.

Auch der Bismarckturm kann zum Tag des offenen Denkmals besichtigt werden! Seit mehreren Jahren finden dabei im Turm Chorauftritte unter der Leitung der Schkeuditzer art Kapella statt.

art Kapella
Die art Kapella Schkeuditz e. V. bietet in der Kapelle auf dem Alten Friedhof in Schkeuditz eine Oase für Kunst und Kultur. Der Verein organisiert wechselnde Ausstellungen und Konzerte und fürdert dabei vorrangig junge Talente. Die art Kapella bietet angehenden Musikern, Poeten und Schauspielern eine Plattform, um sich vor Publikum zu präsentieren.

Über die Grenzen von Schkeuditz hinaus ist auch der Chor der art Kapella unter Leitung von Adelheid Metzing bekannt. Mit seinem abwechslungsreichen Repertoire lockt er immer wieder viele Zuhörer in seine Konzerte und sammelt Geld für gemeinnützige Zwecke. Am zweiten Sonntag im September findet jedes Jahr der Tag des offenen Denkmals statt. Seit vielen Jahren organisiert der Chor der art Kapella zu diesem Anlass ein Konzert im Bismarckturm.

Geschichte des
Bismarckturmes
Am 25. September 1913 gründeten Leipziger Bürgerinnen und Bürger den ersten Bismarckturmverein E. V. Leipzig. Dieser hatte sich die Aufgabe gestellt, mit Hilfe von Spendengeldern zu Ehren Bismarcks einen Turm zu errichten.

Am 1. April 1914 wurde in einer feierlichen Zeremonie der Grundstein für den Bismarckturm auf dem von Otto Erler zur Verfügung gestellten Grundstück gelegt. Das Richtfest am 13. September 1914 fiel aufgrund der ernsten Zeiten des Ersten Weltkriegs entsprechend ernst aus. Am 1. April 1915 konnte der Turm schließlich eingeweiht und in Schutz und Pflege der Stadt Leipzig übergeben werden. Bereits am Ende des ersten Jahres konnten über 32.000 Besucher gezählt werden.

Der erste Bismarckturm-Verein erlosch am 20. März 1939 nach beendeter Liquidation. Nach den Weltkriegen verloren Denkmalpflege und Heimatkunde an Bedeutung und der Bismarckturm wurde in Turm der Freundschaft umbenannt. Die gesamte Umgebung des Turmes verwahrloste und der Turm selbst wurde so ruinös, dass das Betreten der Aussichtsterrassen verboten werden musste.

1994 wurde der Bismarckturm der Stadt Leipzig (seit 1915 Eigentümer) von der damaligen Gemeinde Lützschena-Stahmeln abgekauft und repariert. Seit März 1997 sind die Aussichtsterrassen wieder für die Öffentlichkeit freigegeben.

Der im selben Jahr gegründete Bismarckturm-Verein Lützschena-Stahmeln e. V. kümmert sich seitdem um die öffentliche Begegnungs- und Kulturstätte.

Bismarckturm-Verein Lützschena-Stahmeln e. V.
Am Brunnen  4
04159  Leipzig
http://www.bismarckturm-verein.de/

 


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