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Stiftung "Ecken wecken"
"Deutscher Stiftungstag vom 11. - 13. Mai"
(Thorsten Mehnert)

Auf dem diesjährigen Deutschen Stiftungstag vom 11. - 13. Mai in Leipzig stellen wir am Stand 38 zwei neue Projekte vor. 

a. Essbare Stadt - Unsere künftigen Flächen in Obsthain, Bürgergärten und Obstgarten werden zu "essbaren" Landschaften.
-> Die Besucher des Stiftungstages werden das bereits vor Ort riechen, fühlen und schmecken können!


Immer mehr Städte sind weltweit auf dem Weg, ihre Grünanlagen in essbare Landschaften zu verwandeln.
Es geht ihnen dabei im Kern um die Aufwertung öffentlichen Grüns durch die Anpflanzung essbarer Kulturen (Gemüse, Kräuter, Obst), wobei das Beernten der Pflanzen allen BürgerInnen bedingungslos möglich sein soll. Das Konzept der Essbaren Stadt wurde in Todmorden, Großbritannien entwickelt („Incredible Edible“). Durch seinen großen Erfolg arbeiten mittlerweile Stadtverwaltungen und Initiativen in 39 deutschen Städten (u.a. „Essbare Stadt Andernach“) daran, diese Form der Nahrungsmittelproduktion in gesamtstädtischen oder quartiersbezogenen Projekten umzusetzen.
Der Bürgerbahnhof Plagwitz bietet vielfältige Möglichkeiten, um vor Ort in Leipzig mit diesem Konzept zu experimentieren und die nötigen Erfahrungen zu sammeln, um es an weiteren Orten der Stadt leichter und zielgerichteter umsetzen zu können. Unter dem Motto:     
„Pflücken erlaubt – statt betreten verboten“  wollen wir Menschen für ihre Umwelt, saisonales/regionales Gemüse, gesunde Ernährung, Stoffkreisläufe und Klimaschutz sensibilisieren und ihnen über niederschwellige Bildungs- und Mitmachangebote neue Gestaltungsmöglichkeiten eröffnen.
Mit dem Obstgarten von Annalinde, den Bürgergärten verschiedener Nachbarschaftsgruppen sowie einem für Stadtgrün und Gewässer und den Gruppen des Bürgerbahnhofs gemeinsam verwalteten Obsthain verfügt der Bürgerbahnhof über ganz unterschiedliche räumliche und organisatorische Ansätze, die für eine Pilotierung des Projektes zur Verfügung stehen.
Im Rahmen des Projektes wollen wir die Rolle des Bürgerbahnhofs als „urbanes Labor“ nutzen, um konzeptionell und ganz praktisch im Boden vor Ort folgende Fragen zu beantworten:
• Wie schaffen wir die nötige Verantwortung für eine gemeinsame Grünflächenpflege?
• Wie organisieren wir die Arbeit zwischen den beteilgten Einzelpersonen, Initiativen und Ämtern?
• Wie sorgen wir für ein hohes Maß an Kulturpflanzenvielfalt?
• Wie gestalten wir multifunktionale Grünflächen, die der Nahrungsmittelproduktion dienen und als Lebensraum zugleich eine hohe Aufenthaltsqualität bieten?
Für den „Essbaren Bürgerbahnhof“ suchen wir engagierte Einzelpersonen, Unternehmen und Initiativen,
die gemeinsam mit den u.g. Projektbeteiligten diese Fragen klären, für einzelne Flächen die Pflegeverantwortung übernehmen und/oder Finanz-/Sachmittel bereitstellen. Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen!
Gerne können Sie uns auch eine Mail an essbare-stadt@buergerbahnhof-plagwitz.de senden.

b. Quartiershaus - Viel Freifläche ist schön, aber für Jung und Alt aus dem Quartier braucht es auch geeignete Räume zum Versammeln, Werken, Kochen etc..
-> Auf dem Stiftungstag wird man das Leben im/um das künftige Haus live miterleben können. Wie? Nun, das verraten wir dann auf dem Stiftungstag

Quartiershaus auf dem Gemeinsam mit vielen Einzelpersonen und Organisationen entwickelt die Stiftung „Ecken wecken“ einen offenen Ort der Kommunikation und Begegnung, der Entspannung und des Naturerlebnisses sowie der gemeinsamen Arbeit und Verantwortung für das Gemeinwohl im Quartier - den Bürgerbahnhof Plagwitz (BBP).
Für Projekte aus den Bereichen Bildung, Ökologie, Kinder&Jugend, Kunst&Kultur und ein Miteinander der Generationen steht seit Frühjahr 2016 eine ca. 8.000 m² große Freifläche bereit. Benötigt werden aber auch
Räume zum Versammeln, Werken, Kochen sowie für sanitäre Einrichtungen, die künftig durch ein ca. 160
m² großes Quartiershaus bereitgestellt werden sollen.
Der Bau des Hauses wird zum großen Teil in Eigenleistung erfolgen. Unter Anleitung erfahrener Fachleute werden mehrere der unten genannten Organisationen mit Bewohnern einer nahegelegenen Flüchtlingsunterkunft einen Großteil der Lehm- und Holzarbeiten durchführen. Das Motto „Refugees welcome“ soll durch die gemeinsame Arbeit im Quartier zu gelebter Normalität werden.
Die Ziele des Bürgerbahnhofs prägen auch das geplante Quartiershaus:
  
-Nachbarschaft
stärken  
Als zentraler Ort für alle Leute im Quartier (Jung und Alt, aus vielen Nationen stammend, Erholungssuchende, Gärtner, junge „Häuslebauer“ etc.) will der BBP Beziehungen zwischen den Menschen vor Ort stärken und neu entstehen lassen.

-Nachhaltig
arbeiten
Unsere Art zu arbeiten soll unsere Zukunft sichern: Quartiershaus als energie
effizienter Strohlehmbau, Solaranlage zu lokalen Energiegewinnung, Entwicklung alter Obstsorten zum Erhalt der Artenvielfalt etc.

-Nachforschen    
Gemeinsam erforschen wir essbare Pflanzen, lernen etwas über Bodenqualitäten, entdecken unsere handwerklichen Fähigkeiten, füllen unser „Experimentierfeld“ mit Leben - praktische Bildung vor Ort!
Elemente der Güterbahnhofsvergangenheit in neuer Funktion sorgen für Identifika    

-Nachlesbarkeit
erreichen
Elemente der Güterbahnhofsvergangenheit in neuer Funktion sorgen für Identifikation mit den Quartier: Säuleneingang Quartiershaus, alte Lokbetankungsanlage als erreichen Sommerdusche, Bahnsteigkanten als Sitzelemente etc.

Die Stiftung „Ecken wecken“ sucht Partner, die Interesse haben, das Quartiershaus mit Knowhow, Kontakten und/oder Finanz-/Sachmitteln zu unterstützen. Wir freuen uns auf ein Gespräch mit Ihnen!

Stiftung "Ecken wecken"
Vorstand
Markranstädter Straße 29 b
D - 04229 Leipzig
Internet: www.stiftung-ecken-wecken.de
E-Mail: info@stiftung-ecken-wecken.de
Internet: www.buergerbahnhof-plagwitz.de
Tel: +49 - 341 - 24 19 274

 




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