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Gustav-Adolf-Werk e.V.
"Projekt des Monats April"
(Maaja Pauska)

 

Die Treppe zur Kirche
Eine Sporthalle in Tartu (Estland) wird wieder Kirche


Die Maarja-Gemeinde ist die drittgrößte von den fünf lutherischen Kirchengemeinden in der Universitätsstadt Tartu (deutsch: Dorpat). Im Stadtbild bleibt sie leider unsichtbar: Ihr spätklassizistisches Kirchengebäude brannte während der Bombardierung 1941 aus. Nach dem Krieg wurde die Ruine der Landwirtschaftsakademie übertragen. Der Turm wurde abgerissen und das Gebäude nach dem Wiederaufbau als Sporthalle genutzt. Die Maarja-Gemeinde war auf die Gastfreundschaft anderer Gemeinden angewiesen.

1994 wurde der Gemeinde das ehemalige Konfirmandenhaus zurückerstattet. Endlich hatte sie wieder eigene Räume! Das Gebäude dient jetzt als Gemeindehaus. Dort genießen auch die lutherischen Nachbarn Gastfreundschaft: Die Schule der Peetri-Gemeinde nutzt bis zur Sanierung ihres alten Schulgebäudes das Gemeindehaus für den Unterricht. Im Januar dieses Jahres öffnete zudem das Familienzentrum der Diakonie dort seine Türen.

Ihre Kirche erhielt die Maarja-Gemeinde erst 2009 zurück. Die Sanierung des verunstalteten Gebäudes ist eine Riesenaufgabe, die noch viele Jahre andauern wird. „Unsere Kirche ist nicht schön, aber unsere Gemeinde ist wie eine große Familie“, betont Pfarrer Joona Toivanen. Die Baupläne sind fertig. Die Arbeiten sollen mit der Außentreppe beginnen, damit Kinderwagen und Rollstühle besser in die Kirche gelangen und die Menschen sehen: Es geht voran.

 

Gustav-Adolf-Werk e.V.
Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland
Pistorisstraße 6, 04229 Leipzig, Tel. 0341/49062-18, Fax 0341/49062-66
http://www.gustav-adolf-werk.de/


 

 


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