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MEDIENKONTOR Dresden GmbH
"Jazztage Dresden"
(Peter Dyroff)

Jazztage Dresden bringen Stars an die Elbe und Jazzclub-Feeling ins Erlwein-CapitolBesucherrekord zum 15-jährigen Jubiläum – 2016 bereits in Planung

Tichina Vaughn mit den Klazz Brothers

Mit einem fulminanten Abschlusskonzert sind am Wochenende die 15. Jazztage Dresden zu Ende gegangen. Die Festivalgastgeber Klazz Brothers & Cuba Percussion brachten dabei neben ihrem neuen Programm „Tango meets Cuba“ etliche Gäste aus den verschiedensten Bereichen mit auf die große Festivalbühne in der diesjährigen Hauptspielstätte Erlwein-Capitol. Die Semperoper-Solisten Tichina Vaughn und Lester Lynch, Maria Markesini, Joscho Stephan, Jürgen Karthe, die amtierenden Tango-Weltmeister Clarisa Aragon und Jonathan Saavedra, die Breakdancer THE SAXONZ und ein spontan aus Vertretern verschiedener Nationalitäten zusammengestellter Laienchor boten einerseits einen Spiegel der programmatischen Vielfalt und Offenheit des Festivalprogramms und sandten andererseits mit dem
Schlusschor aus Beethovens 9. Sinfonie, der „Ode an die Freude“ ein großartiges und internationales Zeichen aus Dresden, das ab sofort auch auf YouTube zu sehen sein wird.

Zu den 60 Veranstaltungen des diesjährigen Festivaljahrgangs konnten 14.000 Besucher begrüßt werden. Mit der deutlich größeren neuen Hauptspielstätte Erlwein-Capitol wurde die Kapazität in diesem Jahr um gut 50 Prozent erhöht. Erfreulicherweise lag die Gesamtauslastung der angebotenen Konzerte in diesem Jahr dennoch bei rund 80 Prozent.
Die diesjährige Hauptspielstätte, das Erlwein-Capitol im OSTRAPARK, wurde sowohl vom Publikum als auch von den Künstlern begeistert angenommen. Der Raum selbst war zu einem Konzertsaal umgebaut worden, der mit hervorragender Akustik bei wahlweiser Reihenbestuhlung oder auch gemischter Steh- und Sitzplatz-Bestuhlung Konzerte der verschiedensten Genres ermöglichte. Die Ausgestaltung durch großformatige Bilder aus vergangenen Jazztage-Jahren schaffte trotz der Größe des Saales eine entspannte Jazzclub-Atmosphäre, die dem Konzerterlebnis auch nach außen hin noch das i-Tüpfelchen aufsetzte.

Bis auf das zwar exzellente, mit dreieinhalb Stunden ohne Pause aber für manche doch zu lange Konzert von Estas Tonne in der Kreuzkirche, entsprachen alle Konzerte den hochgesteckten Erwartungen. Die vielen unterschiedlichen Stile der über 200 Künstler aus mehr als 30 Nationen machten das Festival zu einem Magneten nicht nur für Jazzkenner. Blues, World Music, Swing, Funk, Soul, Latin, Salsa, Jazz-Rock, Classical Crossover, Beatbox, Tango, A Cappella, Modern Jazz und viele weitere Spielarten auch zwischen den Stilen ließen die zehn Festivaltage zu einem Fest mit herausragenden Künstlern und Musik ohne Grenzen werden.

Das durchwegs hervorragende künstlerische Niveau der Konzerte macht eine Auswahl an Höhepunkten, die besonders hervorzuheben sind, besonders schwer. Zu nennen sind hier jedoch unbedingt die Konzerte der japanischen Pianistin HIROMI, die im Trio mit Anthony Jackson und Simon Phillips die Kunst des „klassischen“ Jazz-Klaviertrios im vollbesetzten Saal auf ein ganz eigenes Niveau hob, und das Konzert von Bass-Superstar Marcus Miller mit seinem Ensemble, der den ersten Konzertabend in der neuen Hauptspielstätte mit der ihm eigenen Klasse gebührend eingeweiht hat. Mike Stern und Butterscotch in Hellerau,  Mezzoforte, Tom Gaebel und Chris Barber im Erlwein Capitol und die feinen Konzerte im Jazzclub Tonne, unter anderem mit Bruno Böhmer Camacho und Edmar Castaneda oder auch im Societaetstheater mit Loyko oder David Orlowsky – sie alle nahmen, ebenso wie die hier nicht Genannten, das Publikum mit in ihre Welt, zu ihren musikalischen Höhenflügen und entließen das Publikum mit
Freude und positiver Stimmung aus ihren Konzerten.

In diesem Jahr wieder fester Bestandteil der Jazztage waren die Artist-Sessions, die auch in früheren Festivaljahren bereits teilweise täglich Bestandteil des Festivalprogramms waren. Sie boten nun jeden Abend als kommunikatives Zentrum Raum für spontanes Zusammentreffen vieler Künstler der großen Abendkonzerte – und natürlich ein weiteres Mal Hörgenuss der besonderen Art für das Publikum. So manche spontane und improvisierte Sternstunde konnte erleben, wer dabei war. Das Format „Swing & Dine“ beim neuen Festivalpartner Gewandhaus Dresden fand in diesem Jahr erstmals statt. Gute Musik kombiniert mit feinem Essen bot dabei täglich einen gelungenen Start in einen möglicherweise langen Konzertabend.

„Dank an dieser Stelle den zahlreichen Sponsoren, Partnern, Präsentatoren und Förderern des Festivals, ohne deren Unterstützung die internationalen Stars in einer solchen Fülle während des Festivalzeitraums nicht nach Dresden zu holen wären. Stellvertretend für alle Partner dieses Jahres seien hier die Haupt-Festivalpartner Ströer – Deutsche Städte Medien, Drewag, QF Quartier an der Frauenkirche, Dresden Information, Salon BrockmannundKnoedler und First Class Concept für die Spielstätte Erlwein-Capitol genannt“, sagt Geschäftsführerin Tanja Grandmontagne.

Die Jazztage Dresden 2015 sind damit erst einmal vorbei – aber die Planungen für das nächste Jahr laufen bereits auf Hochtouren. 2016 finden die Jazztage Dresden vom 4. bis zum 13. November statt. Mit dem Blechbläser-Ensemble Mnozil Brass und Tom Gaebel (mit neuem Programm) stehen bereits die ersten Künstler fest und die Tickets hierfür schon im Verkauf.Weitere Infos: www.jazztage-dresden.de

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