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Gustav-Adolf-Werk e.V.
"Projekt des Monats September 2015"

(News)

Sanierung des Pfarrhauses in Parhida, Rumänien

Das Dorf Parhida (ungarisch: Pelbárthida) liegt in Rumänien an der Grenze zu Ungarn. Die reformierte Gemeinde zählt 160 Glieder mit einem durchschnittlichen Alter von 64 Jahren. Da die meisten Alten nur geringe Renten beziehen bzw. verwitwet sind, ist ihre finanzielle Situation schwierig. Trotzdem ist die Gemeinde sehr aktiv und findet immer wieder Möglichkeiten, anderen zu helfen.


Junge Menschen streichen Spielgeräte an einem Spielplatz.
Zwischen ihrer Kirche und ihrem Pfarrhaus hat die Gemeinde
für Kinder des Dorfes einen Spielplatz eingerichtet.

 

Einmal im Jahr findet eine größere Spendenaktion zugunsten des Kinder- und Jugendheims der reformierten Kirche „Kajántó Mária“ statt. Dafür spenden Gemeindeglieder landwirtschaftliche Produkte wie Eier, Obst und Gemüse. Dass die Gemeindediakonie alten und kranken Menschen helfen kann, dafür sorgt der Frauenkreis der Gemeinde. „Jeden Freitag versammeln sich Frauen aus der Gemeinde in der Pfarrhausküche und im Esszimmer und fertigen gemeinsam die sogenannten ‚Hochzeitsnudeln‘. Diese werden verkauft, das Geld wird für diakonische Zwecke verwendet“, berichtet Pfarrer József-Levente Ghitea-Szabó, der mit seiner Familie im Pfarrhaus wohnt.

Nicht nur freitags geht es im Pfarrhaus turbulent zu. Hier finden Bibelstunden für Jugendliche, die Sonntagsschule und der Katechismusunterricht statt und im Sommer, wenn sich Kinder und Jugendliche zur traditionellen Bibelwoche versammeln, wird hier Essen für bis zu 70 Personen gekocht. Während dieser Bibelwochen lernen die Kinder nicht nur Bibelgeschichte kennen, sondern auch die praktische Diakonie. An Nachmittagen gehen Jugendliche zu betagten oder kinderreichen Gemeindegliedern und helfen bei Arbeiten rund ums Haus. Zur Fürsorge für alte Menschen gehört auch, dass diejenigen, die es nicht mehr in den Gottesdienst schaffen, auf Wunsch eine Tonaufnahme davon erhalten.

Das Pfarrhaus wurde 1891 aus Lehmziegeln gebaut. Gegenwärtig löst sich der Putz ab und der Zustand der Wände verschlechtert sich rasch. Schon vor zehn Jahren hat die Gemeinde mit der Sanierung begonnen. Damals wurde das Haus von innen renoviert und einige Fenster wurden ausgetauscht. Jetzt müssen Außenwände saniert und weitere Fenster ausgetauscht werden. „Unsere finanziellen Mittel sind sehr beschränkt“, bedauert Pfarrer Ghitea-Szabó. „Die Kosten für die Sanierung können wir leider nicht aus eigener Kraft bezahlen.“


Gustav-Adolf-Werk e.V.
Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland
Pistorisstraße 6, 04229 Leipzig, Tel. 0341/49062-18, Fax 0341/49062-66
http://www.gustav-adolf-werk.de/



   






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