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Gustav-Adolf-Werk e.V
"
Projekt des Monats Juli 2015"
(News)


Licht an!
Sanierung der elektrischen Anlagen in der Philippuskirche in Leipzig

 

Immer mehr Nachbarn, Chöre und Künstler entdecken
die Philippuskirche für sich

„Licht an!“ heißen die Monatsschlussandachten in der Philippuskirche in Leipzig, die von einem Freundeskreis organisiert werden. Eine eigene Gemeinde hat die Kirche nicht. Nicht mehr oder noch nicht wieder, wie man es sieht.

Gehörten vor dem Zweiten Weltkrieg in Leipzig noch über 80 % der Bevölkerung der evangelisch-lutherischen Kirche an, so sind es heute nur noch 12 %. Schon diese Zahlen machen deutlich, dass einige Kirchengebäude nicht mehr gebraucht werden.

So wie die denkmalgeschützte Philippuskirche. Zehn Jahre lang hatte dort kein Gottesdienst mehr stattgefunden. Das Gemeindehaus war vermietet. 2012 entstand die Idee, den idyllisch an einem Kanal liegenden Gebäudekomplex zu einem Integrationshotel mit Gastronomie und einem für Veranstaltungen offenen Kirchsaal umzubauen und damit für Menschen mit Behinderungen Arbeitsplätze zu schaffen.

Seit an diesem Plan gearbeitet wird, kehrt langsam Leben in die Kirche zurück. Sie wird schon heute wieder für Gottesdienste und Veranstaltungen genutzt. Dadurch entdecken immer mehr Menschen aus der Umgebung die Kirche wieder. Die Philippuskirche ist dabei, ein missionarischer Leuchtturm zu werden.

Das hat auch die Jury des Wettbewerbs Chrismon-Gemeinde 2015 überzeugt. Das Philippus-Projekt hat dort den ersten Preis gewonnen. Vor allem beeindruckte die Juroren die Vielfalt der Aktivitäten und die Schaffung eines neuen Typs von Kirchlichkeit in einer weitgehend areligiös geprägten Umgebung. Die Kooperation von Gemeinde, Diakonie und Landeskirche, die Neugewinnung kirchenferner Menschen, das Zusammenwirken von Beteiligten mit und ohne Behinderung. „Das ist absolut beispielhaft“, betonte Arnd Brummer, Chefredakteur von Chrismon.

Die elektrischen Anlagen in der Philippuskirche sind hundert Jahre alt und besitzen damit beinahe einen musealen Wert. Sie müssen dringend erneuert werden, damit die Kirche gefahrlos nutzbar wird. Nur so kann gewährleistet werden, dass den missionarischen Angeboten nicht das Licht ausgeht. Das GAW will helfen, die Elektrik zu sanieren.


Gustav-Adolf-Werk e.V.
Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland
Pistorisstraße 6, 04229 Leipzig, Tel. 0341/49062-18, Fax 0341/49062-66
http://www.gustav-adolf-werk.de/


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