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Freundeskreis Rosa Archiv  – gegr. 1986 in Leipzig  –
175er Verlag

"Waldtraut Lewins 66. Buch „Das Beiderwandkleid" erfolgreich zur Buchmesse 2015 in Leipzig gestartet ..."
(Rosa von Zehnle)


Der 175er Verlag, der 2015 sein 25-jähriges Bestehen begeht, konnte im vorigen Jahr die renommierte Autorin Waldtraut Lewin gewinnen.
Ihr 66. Buch „Das Beiderwandkleid"
http://www.wlewin.de/neu_2015.htm übrigens ein hervorragend literarisches Werk, welches mittlere und große Verlage ablehnten, da es nicht zu den „üblichen Zeitgeistthemen" paßte - wurde nun mit diversen Veranstaltungen im Beisein der Autorin auf der Frühjahrsbuchmesse vom 11.-15 März 2015 in Leipzig einer größeren Leserschaft vorgestellt, siehe folgende Abbildung mit 44 visuellen Eindrücken:
http://www.175er-verlag.de/kleid/Leipziger-Buchmesse-2015-m.jpg







- Festeinband mit gold-bedruckten Pergamentumschlag und Leseband
- 22 Abbildungen von Lauri Elexsen (Finnland)
- 388 Seiten (35 mm Buchrücken)
- 21 x 15 cm (870 gr.)
- 25,- (DR)
- ISBN 978-3-932429-09-5


Drei Veranstalter sahen jedoch in diesem Buch eine völlig falsche Botschaft, interpretierten eine andere Aussage hinein und blockierten - obwohl fest zugesagt - kurzfristig die jeweilige Veranstaltung durch schriftliche Absagen. Die fadenscheinigen Begründungen werden später in einem Beitrag meinerseits der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Neben einem Leipziger Kleinkino, dessen Namen nicht erwähnt werden muß, da bis dahin dieses Lesevorhaben mit der Autorin noch nicht im gedruckten Programm stand, waren es „Der Leseladen" und das „Apothekermuseum" (letzteres wurde zensorisch von der Buchmesseleitung instruiert, denn „man fühle sich dazu befugt", so die Auskunft einer Mitarbeiterin, die mich Tage nach der Messe anrief und eine andere Messedame drohte mit der Recht-s-Abteilung, wenn ich mich als Verleger gegen diese Absagen wehren würde - einfach nur unglaublich ...), die beide mit Begründungen für ihr Absagen aufwarteten, die jeder Grundlage entbehrten. Waldtraut Lewin faßte die Unfaßbarkeit lapidar zusammen:
„Ja, ich weiß, Urteilen, ohne eine Ahnung zu haben, ist eine weitverbreitete Sitte im Lande. Es führt unter anderem zu Boykott (wie eben bei Ihnen) und zu Rufmord (wie offenbar bei deren „Quelle")."
Ich sah die Sache natürlich volksnaher und werde aber gewählt mit Oscar Wilde antworten:
„Ich möchte nun wirklich niemand beleidigen, aber Dumme (und die Meisten sind selbst daran schuld) gab es schon immer und wird es immer geben oder wie sagte es doch Oscar Wilde (1854-1900) etwas feiner ausgedrückt: Wir leben in einem Zeitalter der Überarbeitung und der Unterbildung, in einem Zeitalter, in dem die Menschen so fleißig sind, daß sie verdummen."
Autorin und Verlag lassen sich von solchen bedauernswerten Kreaturen jedoch nicht ins Bockshorn jagen und werden gemeinsam „Das Beiderwandleid" unbeirrt der Öffentlichkeit präsentieren und zugänglich machen.
Wir hoffen auf die Intelligenz und die Leselust der Klugen und Neugierigen und diese Menschen überwiegen zum Glück noch in diesem Lande.
Die Leipziger Buchmesse wird für den 175er Verlag wohl künftig Geschichte sein, denn es gibt andere geschätzte Buchmessen, die nicht so dreist sind, sich in die Geschicke der Verlage einzumischen und sich impertinent erlauben den Richter zu spielen.



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