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Gustav-Adolf-Werk e.V.
"Projekt des Monats Februar 2015"
(Maaja Pauska)

Das Gebetshaus in Bischkek nach dem Brand

Brand zerstört das Bethaus in Bischkek

Die kleine Gemeinschaft lutherischer Christen in Kirgisistan braucht unsere Unterstützung

Am 27. Januar 2015 um 11 Uhr ist in der zentralen Gemeinde der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bischkek ein Brand entstanden. Leider konnte die Feuerwehr das Feuer nicht gleich unter Kontrolle bringen, sodass das Dach der Kirche und des Gemeindehauses völlig abgebrannt ist. Die Dachböden sind komplett zerstört. Aus dem Gottesdienstraum kann man nichts außer einigen Bänken retten. Auch Bürotechnik ist zum Teil unbrauchbar geworden.
Die Ursache des Brandes ist vermutlich ein Kurzschluss im Dachbereich. Nach der erster Überprüfung des Gebäudes durch die Feuerwehr erscheint eine Brandstiftung unwahrscheinlich.
„Wir danken unserem Gott, dass kein Mensch körperlich zu Schaden gekommen ist. Denn gerade zu dieser Zeit haben unsere zwei jungen Mitarbeiterinnen im Büro gearbeitet. Sie konnten dem Feuer entkommen", schreibt Alfred Eichholz, Bischof der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Kirgisistan. „Am Abend konnten wir mit einem Teil der Gemeindeglieder einen Gebetskreis organisieren. Es gab viel Schweigen, aber auch Tränen.
Bitte entschuldigen Sie, dass ich Sie mit so einer schlechten Nachricht belästige. Aber ich habe es im Sinne des Apostel Paulus getan, wie er im Galaterbrief 6,2 schreibt:
,Einer trage des anderen Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen.‘

Wir bitten sehr, uns im Gebet zu unterstützen!"
Das Bethaus in Bischkek wurde 1976 gebaut, gleich nachdem eine staatliche Registrierung möglich geworden war. Die ganze Gemeinde half beim Bauen mit. Die Gottesdienste waren so gut besucht, dass die Leute draußen an den Fenstern zuhören mussten. Heute versammeln sich nach mehreren Auswanderungswellen noch rund 50 Menschen zu den Gottesdiensten. Die Gemeinde zählt 100 Mitglieder wächst leicht, vor allem, weil viel Zeit und Kraft in die Kinder- und Jugendarbeit investiert wird. Die politischen und gesetzlichen Rahmenbedingungen in dem überwiegend moslemisch geprägten Land sind jedoch schwierig.

Das abgebrannte Bethaus bedeutet einen herben Rückschlag für den Gemeindeaufbau. Provisorisch wird die Gemeinde das Gebäude des Theologischen Seminars nutzen, in dem auch die Kirchenleitung sitzt.


Gustav-Adolf-Werk e.V.
Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland
Pistorisstraße 6, 04229 Leipzig, Tel. 0341/49062-18, Fax 0341/49062-66
http://www.gustav-adolf-werk.de/
 



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