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Gustav-Adolf-Werk e.V.
" GAW-Projektkatalog 2014 ist erfüllt"
(Maaja Pauska)



Das Jahresprojekt der GAW-Frauenarbeit hatte 2014 das Schicksal von sozial  benachteiligten Kindern und Euro-Waisen in Mittelosteuropa zum Schwerpunkt.  Der GAW-Generalsekretär Enno Haaks und die Mitarbeiterin für die Frauenarbeit,  Gabriele De Bona, freuen sich über die vielen Spenden für die Frauenarbeit und den gesamten Projektkatalog. Foto: GAW/Pauska

 


Der Projektkatalog des GAW 2014 mit 137 Projekten ist erfüllt. Das heißt, dass alle im Projektkatalog aufgenommenen Projekte der Partnerkirchen im geplanten Umfang gefördert werden können. Der größte Teil der Spenden wird durch GAW-Hauptgruppen und durch die GAW-Frauenarbeit in den Landeskirchen in Deutschland gesammelt, ein Teil kommt auch aus dem Ausland, als Solidaritätsbeitrag von kleinen evangelischen Kirchen selbst.
Viele Projektpartner warten auf die Förderung, um ihre Projekte im neuen Jahr endlich starten bzw. fortsetzen zu können.
Die Diakonievereinigung „Sandora“ in Litauen zum Beispiel will in drei Ortschaften Nachmittagsbetreuung für sozial benachteiligte Kinder ausbauen. „Die Kinder kommen bisher nur für eine tägliche warme Mahlzeit hierher. Wir würden gerne mehr Inhaltliches anbieten“, erläutert Mindaugas Kayris, Diakoniepfarrer der Litauischen Evangelisch-Lutherischen  Kirche. Dabei hilft ihnen die Unterstützung durch das Jahresprojekt der Frauenarbeit im GAW. Ab 2015 soll die Nachmittagsbetreuung beginnen. Das ist dringend notwendig. Sandora-Mitarbeiterin Astrite Liepienë aus Šilutë berichtet: "Ich sitze hier am Mittag und höre mir wie eine Mutter alle Geschichten aus der Schule und von Zuhause an.“ Viele  Kinder in den kleinen Ortschaften sind sogenannte Euro-Waisen, deren Eltern im Ausland Geld verdienen und die Kinder bei Verwandten oder Bekannten zurückgelassen haben. „Sie sind nicht immer arm, haben möglicherweise Handys und Computer, weil ihre Eltern ja Geld verdienen. Aber sie sind extrem arm an menschlicher Zuwendung“, so Astrite Liepienë.
Aus dem Fonds „Bedrängte und verfolgte Christen“ hat das GAW 2014 ein koptisch-presbyterianisches Krankenhaus in Ägypten unterstützt. Zweimal erfolgte auch Hilfe für armenische und arabische evangelische Christen in Syrien. In guter Zusammenarbeit mit den evangelischen Landeskirchen in Baden und im Rheinland konnten insgesamt 30 000 Euro für die Arbeit der Schule „Bethel“ in Aleppo, für medizinische Nothilfe, Lebensmittel und Kleidung aufgebracht werden.
Besonders positiv war, dass die geplante Spendensumme 1,5 Millionen Euro für den Projektkatalog 2014 schon Anfang Dezember erreicht werden konnte. „Das ist ein ermutigendes Zeichen der protestantischen Solidarität“, unterstrich  Generalsekretär des GAW, Pfarrer Enno Haaks. „Wenn es uns hier in Deutschland wichtig ist, unseren Glauben auf evangelische Weise zu leben, dann müssen wir uns dafür einsetzen, dass dies auch anderen Christen in der Welt möglich ist.“

Gustav-Adolf-Werk e.V. ist das Diasporawerk der EKD und nimmt gemäß dem Artikel 16 der Grundordnung der EKD vom 13.07.1948 im Zusammenwirken mit der EKD, ihren Gliedkirchen und Gemeinden die besondere Verantwortung für den
Dienst in der Diaspora wahr. Die Arbeit wird von bundesweit 22 Hauptgruppen und 20 Frauengruppen getragen. Das GAW hilft seinen Partnerkirchen beim Gemeindeaufbau, bei der Renovierung, beim Kauf und beim Neubau von Kirchen und Gemeinderäumen, bei sozialdiakonischen und missionarischen Aufgaben, bei der Aus- und Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern u. a. Jährlich werden verschiedene Projekte mit mehr als zwei Millionen Euro unterstützt.



 
Gustav-Adolf-Werk e.V.
Diasporawerk der Evangelischen Kirche in Deutschland
Pistorisstraße 6, 04229 Leipzig, Tel. 0341/49062-18, Fax 0341/49062-66
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